Arbeiten mit 3D

Während der Konstruktion mit ProSteel 3D merken Sie meistens nur sehr wenig von den Schwierigkeiten, die die Arbeit im 3-dimensionalen Raum eventuell verursachen kann. Die Programm-Funktionen sind überwiegend unabhängig von dem aktuellen AutoCAD-BKS und die Orientierung im 3D-Raum wird Ihnen durch praxisnahe Werkzeuge erleichtert.

Arbeitsbereiche

Die Arbeitsbereiche dienen als nützliches Hilfslinien-Raster für das Plazieren von Bauteilen und beschreiben damit die grundsätzlichen Systemmaße Ihrer späteren Konstruktion. Gleichzeitig legen Sie hiermit die wichtigsten Ansichten auf das Modell fest, zwischen denen Sie anschließend ganz einfach hin- und herwechseln können.

Um möglichst auch allen Problemstellungen gerecht zu werden, haben Sie die Auswahl zwischen rechteckigen, zylindrischen, dreieckigen und pyramidenförmigen Arbeitsbereichen. Alle Typen lassen sich in einem Modell beliebig miteinander kombinieren.

Kollisionskontrolle

Mit der Funktion zur Kollisionskontrolle lässt sich zu jeder Zeit überprüfen, ob Bauteile falsch platziert sind und sich diese nun überlagern würden. Sie sehen anschließend genau den Grad der Überlagerung. Bei Schrauben können Sie sich den Montageraum anzeigen lassen, der ebenfalls mit in die Kollisionskontrolle eingeht.

Klassen

Es wurden Sichtbarkeitsklassen entwickelt, die unabhängig von der Layerstruktur das Gesamtmodell in logische Konstruktionsgruppen oder -klassen untergliedern lassen.

Damit kann man sich jeweils auf Knopfdruck auf das Wesentliche konzentrieren. Positionieren, Material- und Stücklisten, Zukaufteile und Sonderteile. Außer den im Modell explizit definierten Elementen können hier beliebige AutoCAD-Blöcke berücksichtigt werden. Den Elementen können beliebige Eigenschaften zugewiesen werden.

ProSteel 3D erkennt Elemente gleicher Eigenschaften und erzeugt die Auflistungen.

Ansichten

Sie können neben den Arbeitsbereichen beliebig viele weitere Ansichten mit einer vorgegebenen Sichttiefe definieren. Während der Konstruktion wählen Sie dann die gewünschte Ansicht aus einer Liste aus und bekommen nur die Bauteile zu sehen, die innerhalb der Sichttiefe liegen. Befinden Sie sich in einer dieser Ansichten, können Sie annähernd 2-dimensional arbeiten, da das BKS automatisch richtig gesetzt wird.

Arbeitsbereiche

Bei Beginn der Erzeugung eines 3D-Modells werden Arbeitsbereiche definiert. In diesen werden auch bereits Ansichten, Schnitte und Arbeitsebenen definiert. Raster, Rasterbeschriftungen und Höhenkoten stehen zur Verfügung. Die Parameter sind als Eigenschaften der Bereiche beliebig abzufragen und zu ändern.

Objektansichten

Die orthogonale Ansicht auf bestimmte Flächen von Objekten oder Elementen der Konstruktion kann durch anpicken aufgerufen werden. Damit legt sich das Benutzerkoordinatensystem (BKS) automatisch in die gewünschte Lage. Auch hier kann die Sichttiefe wunschgemäß geregelt werden.

Sichtbarkeitsklassen

Sie unterteilen Ihre Konstruktion nach verschiedenen Kriterien und sehen daraufhin nur diejenigen Bauteile, die Sie auch benötigen. Dieses geschieht ergänzend zu den üblichen AutoCAD-Layern, da die Inhalte einer Sichtbarkeitsklasse gleichzeitig auf vielen verschiedenen Layern liegen können.

Schnittebenen

ProSteel 3D erzeugt wesentliche Ebenen zu Beginn der Modellerstellung schon automatisch. Weitere Schnittebenen können jederzeit frei definiert werden Zu jeder Ebene kann die gewünschte Sichttiefe definiert werden. Die Ebenen werden in einer Datei übersichtlich aufgelistet und stehen damit ebenfalls rasch zur Verfügung.